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{Facit CM2-16} Der pastellfarbene Charme der späten 50er und frühen 60er Jahre springt einen förmlich an, wenn man das Titelbild des Bedienungshandbuches betrachtet. Die Facit CM12-16 ist ein solides Konglomerat aus all den Errungenschaften von 60 Jahren mechanischen Rechenmaschinenbaus: Vierspeziesmaschine, Eingabe über Zehnertastatur, Tabulatortasten und Rückübertragung aus Ergebnis- und Umdrehungszählwerk! Das Ganze bei möglichst wenig Einzelteilen und bei sehr kleinem Bauraum. Faszinierend!

Facit CM2-16

Ich bekam diese Maschine von einem edlen Spender geschenkt - zusammen mit passenden Werkzeugen und Schmiermitteln verschiedener Art... (das zweite Bier ist auf dem Foto schon weg... wo ist es nur?)

Facit CM2-16

Die Besonderheit: hier bewegen sich nicht die Zählwerke, hier bewegt sich der Sprossenradblock!

Facit CM2-16

Auf der linken Seite sind einzelne ausgefahrene Sprossen zu erkennen...

Facit CM2-16

Die Zehnertastatur - nach jeder Zahleneingabe rutscht der Sprossenradblock eine Stelle nach links. Rechts davon die zwei Tabulatortasten. 16 Stellen nach links bedeutet linksbündiges Anlegen der Zahl für eine Division... Der Elfer Tabulator funktioniert nicht...

Facit CM2-16

Durch den langen Gebrauch ist das Mitnehmerblech verbogen... wir haben eine Schwachstelle entdeckt, nach 60 Jahren interessiert das beim Hersteller niemanden mehr...

Facit CM2-16

Hier die beiden Tabulatorstangen (rechts neben der Tastatur):

Facit CM2-16

Die Maschine ist gerichtet - im echten Wortsinne. Nach etwas Schmierung geht sie einwandfrei - manchmal noch ein wenig hakelig, aber alle Funktionen laufen.

Facit CM2-16

Und bald wird auch diese Rechenmaschine ihren Platz bei Zerobrain finden - Herzlichen Dank noch einmal an den generösen Spender - und Prost!


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