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Mike McBike @ Home / Rechenmaschinen / Compucorp 324G - Teil 2 |
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07.10.2026 {Compucorp 324G - Teil 2} Manchmal geschehen Dinge, mit denen ich nicht gerechnet hätte (Wortspielhölle...). Gerd D. stolperte zufällig über meine Webseiten und hatte einen defekten Compucorp 324G in der Elektroschrottkiste. Da kann man ja mal was versuchen! Danke für diese tolle Spende! Das Gehäuse sieht nicht gut aus, die Tasten auch nicht - Aber hey, das Gerät reagiert auf Eingaben... Zumindest auf manche. Ganz anders hingegen der Ursprungsrechner - der ist immer noch völlig passiv. Eine spontane Selbstheilung hat leider bisher nicht stattgefunden. Da tausche ich doch mal auf Verdacht die Tastaturplatine. Schade, die schönen Zebra-ICs sind von der defekten Variante... Ich muss mich immer wieder wundern, aus welchen verschiedenen Quellen die Hersteller damals ihre ICs bezogen haben - da sieht keines aus, wie das andere... Auch bei der ROM/RAM-Platine wurde offensichtlich bunt durcheinandergewürfelt. Upps, Kabelbruch. Da geht nicht mal mehr Bruchrechnung... Jetzt bin ich aber mal gespannt! Der etwas ranzige Rechner mit der Tastatur vom völlig leblosen Rechner. Was kann da schon passieren? Wow! Wir haben ein Pi. Der Rechner funktioniert wieder! Jetzt hat mich natürlich noch interessiert, was an den einzelnen Rechnern kaputt ist: mein Ursprungsmodell hat eine defekte RAM/ROM-Karte und eine defekte CPU... Der zweite Rechner wartet einzig mit einer defekten Tastaturplatine auf. Ich freue mich so über ein voll funktionsfähiges Exemplar! Selbst die rudimentäre Programmiermöglichkeit funktioniert! Das ist hier so ähnlich wie bei der Diehl - es werden einfach Tastendrücke eingespeichert. Sprünge oder Abfragen auf bestimmte Werte sind hier aber nicht möglich. Zum Spaß hab ich mir noch mal die seltsamen "Varta"-Akkus angesehen, die so komisch leicht erschienen. Nicht überall, wo "Varta" draufsteht, ist auch Varta drin... 3000mAh... Jaja... Sauber verarbeitete Fake-News! Dass sich das überhaupt gelohnt hat... Zum Schluss noch ein scharfer Blick auf einen wunderschönen Rechner, der Anfang der 70er Jahre 3.300DM gekostet hat - für 5.200DM hätte es auch einen VW Käfer gegeben. |
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