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Mike McBike @ Home / Apple Computer / Apple EPROMer Karte |
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01.06.2026 {Apple EPROMer Karte} Eine seltene Apple-Karte erreichte mich auf dem Kleinanzeigenpfad: MPC EPROM Programmer. Die Verpackungsgrafik erinnert stark an die Kunstwerke, die in dieser Zeit auch Hewlett Packard auf seine Kataloge druckte. Wasserfarben waren da wohl gerade Zeitgeist. Die Box ist ziemlich gut gefüllt! Neben der Karte und einem kleinen Manual befinden sich noch zwei Disketten und zwei "Personality-Module". Die Module sind nicht sehr komplex, eher passend konfigurierte Brücken... Die Programmer-Karte in hoher Auflösung: Und ebenso die Rückseite. Faszinierend ist das kleine "Schaltnetzteil" auf NE555-Basis, welches die Programmierspannung erzeugt. Wenn der Apple dann wieder funktionstüchtig aufgebaut ist, werde ich mal testen, ob sich die Disketten noch lesen lassen. {Und es geht weiter!} Jetzt habe ich nach vielen Reparaturen und Reinigungen wieder einen funktionsfähigen Apple ][ mit Diskettenlaufwerken. Was liegt näher, als gleich mal den Eprommer mit Software zu testen? Bei der Inbetriebnahme fallen mir schon mal ein paar Details auf, die damals nicht so gut durchdacht waren. Die Anleitung beschreibt die Installation: Apple öffnen, Karte installieren, die Gehäuseabdeckung wieder schließen - fertig. Leute, habt ihr da nicht etwas Wichtiges vergessen? Der Nullkraftsockel ist jetzt unter der Abdeckung! Und der rote Kippschalter, um das EPROM aus- und einzuschalten ist auch mit drin. Und die Karte steckt echt lümmelig im Sockel. Na ja, erst mal egal. Die Originaldiskette lässt sich noch einwandfrei lesen! Das Menü ist überschaubar. Die Art des EPROMs wird über die Personality-Modulstecker ausgewählt. Leider gibt es keine Funktion, sich den Bufferinhalt hexadezimal anzusehen, dafür kann man in's DOS wechseln, den Monitor starten und nachsehen... Dann muss man aber auch das Programm wieder neu starten... Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich probiere das einfach aus: die Programmierung läuft! Und sie hat funktioniert. Den Softwarefehler ignoriere ich jetzt einfach mal, das kann an einer Diskette, einem verdreckten Lesekopf, einer wackligen 16k-Karte oder sonstwas liegen. Die Fehlermöglichkeiten sind hier vielfältig! Trotzdem hat die Karte nach so vielen Jahren immer noch funktioniert. Beeindruckend! |
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