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Mike McBike @ Home / Arcade Reps Teil 8 / Atari Millipede |
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30.09.2026 {Atari Millipede von 1982} Nicht so häufig wie "Centipede" kommt die "Millipede" daher. 10 Mal so viele Füße, aber die Platine ist sehr ähnlich, wenn auch nicht gleich. Wenn ich diese Kuchenbleche sehe, muss ich immer an den Witz zur Schöpfungsgeschichte denken, den ich Euch jetzt natürlich nicht vorenthalten will: Und die Netzteilplatine: Diese Platine enthält nicht nur die Spannungsregelung, sondern auch noch einen Reset-Generator und die Audio-Vorverstärkung. Boah: hier haben sie wirklich alle Hersteller aus der IC-Grabbelkiste gezogen... Diese Platinen sind hübsch beschriftet. Sieht nach Plotter-Schriftart aus! Und jede Menge Sonderbausteine gibt es auch - neben den Pokeys oben hier ein AM93422 - 256x4 RAM. Die übliche Bildschirm-RAM-Batterie: 8x2101. Und ein EEPROM zum Speichern der Highscores. Dafür gibt es extra einen diskreten DC/DC-Spannugswandler auf der Platine (NE555), der die nötigen -28V Programmierspannung erzeugt. Der geht gerne kaputt! Mein Centipede-Jamma-Adapter hilft mir hier genau nix. Die Millipede ist nicht pinkompatibel. Und es tut sich auch genau nichts, wenn man nicht das RESET-Signal erzwingt. Das kommt normalerweise vom Netzteil, hier reicht eine Krokoklemmenstrippe. Wider Erwarten haben wir ein Bild mit einwandfreiem Spielablauf. Dunkel, aber wozu hat der Monitor einen Hellgkeitsregler? Sieht gut aus. Der Spielablauf ist ähnlich aber viel abwechslungsreicher als bei Centipede. Es gibt sogar Insektizide... Das dunkle Videosignal ist normal, die Videoendstufe hat 100 Ohm Ausgangsimpedanz... To Do: die Netzteilplatine auf Funktion testen. Ich bin gespannt, woher ich einen passenden Trafo bekomme. |
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