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{MBO POCKET COMPUTER} Hinter diesem etwas irreführenden Namen versteckt sich ein ziemlich trickreich gemachtes Übersetzungsgerät von 1978. Mich fasziniert an diesen Teilen das grün-blau glimmende VFD - eine Displaytechnik, die man heute nur noch selten sieht.

MBO Pocket Computer

Von Außen ist das Gerät sauber und stabil gebaut - die Tasten haben einen leichten Knackpunkt und funktionieren einwandfrei. Die Eingabe ist für heutige Gewohnheiten so richtig blöd... wer kann schon fließend auf einer Tastatur tippen, die nach dem Alphabet geordnet ist?

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Die einzelnen verfügbaren Sprachen können nachgerüstet werden - dafür gibt es "Module" mit Griff (der gerne mal abbricht...):

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Diese Module sind eigentlich nur Plastikrahmen mit einem Speicher-IC mit umgebogenen Beinchen...

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Ein Blick unter die Plastikfolie zeigt: stinknormale maskenprogrammierte PROMs der Serie 9332A - also 2kByte Speicherplatz für eine Sprache. Das dürfte den Wortschatz sehr übersichtlich halten! Aber das Konzept ist schlau!

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Und lukrativ... 50 D-Mark für ein 2k-PROM...

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Die inneren Werte sind auch nicht zu verachten: hier werkelt ein Mostek 3870, ein 8-Bit Microcontroller mit Mask-ROM und etwas RAM... DS8881 ist eien Vacuum Fluorescent Display Driver.

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Das Display - ist es nicht hübsch?

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Die Tastatur ist etwas lieblos angeflanscht - da haben die Entwickler vermutlich am Ende des Denkprozesses gemerkt, dass man das Teil ja auch irgendwie in das Gehäuse falten können muss...

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Und hey - das Teil kann sogar übersetzen - zumindest wenn man Wörter findet, die in dei kleinen ROMs gepasst haben!

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Als Bonus bietet das Gerät noch ein paar Redewendungen. Bei 2kB pro Sprache frage ich mich allen Ernstens, ob die Vokabeln nicht auch auf ein DIN-A4 Blatt Papier gepasst hätten...

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